Vitamine allgemein
Die ausreichende Versorgung mit Vitaminen ist unverzichtbar, damit alle Körperfunktionen reibungslos ablaufen können. Nach neuesten Erkenntnissen kann ein Mangel an bestimmten Vitaminen unter bestimmten Voraussetzungen sogar einen Herzinfarkt begünstigen.
Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht oder nur in unzureichender Menge selbst herstellen kann. Vitamine oder deren Vorstufen müssen dem Körper also, im Regelfall durch die Nahrung, von außen zugeführt werden. Vorstufen, die der Körper dann selbst in das betreffende Vitamin umbauen kann, nennt man Provitamine.
Doch die Gefahren eines Mangels an den wertvollen Biostoffen sind vielen Menschen nicht in vollem Ausmaß bekannt: Heute weiß man zum Beispiel, dass die Vitamine B6 und B12 sowie Folsäure einen direkten Einfluss auf das Herzinfarktrisiko haben.
Der Grund dafür ist, dass sie ein Stoffwechselprodukt, das sogenannte Homozystein kontrollieren. Homozystein fördert ebenso wie ein hoher Cholesterinspiegel oder die Zuckerkrankheit die Entstehung von Kalkablagerungen in den Blutgefäßen, sogenannte arteriosklerotische Veränderungen.
Tritt die Arteriosklerose in den Herzkranzgefäßen auf, ist früher oder später ein Infarkt die Folge. Wer ausreichend Vitamin B und Folsäure mit der Nahrung aufnimmt, unterstützt damit den Abbau des gefährlichen Homozysteins. Die Blutspiegel bleiben dann auf einem niedrigen Niveau.
Man teilt die Vitamine in fettlösliche Vitamine (Vitamine A, D, E, K) und wasserlösliche Vitamine (B1, B2, B6, B12, C, H, Folsäure, Pantothensäure, Nikotinamid) ein. Fettlösliche Vitamine findet man in fetthaltigen Speisen.
Wasserlösliche Vitamine sind meist in kohlehydratreichen Speisen enthalten. Der Gehalt der einzelnen Lebensmittel an Vitaminen hängt von den Produktions- und Lagerbedingungen sowie von der Zubereitung dieser Lebensmittel ab.
Selbst bei einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung kann es zu Vitaminmangel kommen wie die WHO-Analyse aus dem Jahr 2000 aufgezeigt hat. Der Körper kann einige Vitamine speichern, so dass er Schwankungen im Nahrungsangebot oder das Fehlen einzelner Vitamine eine Weile ausgleichen kann. Bei einem Vitaminmangel kommt es zu charakteristischen Beschwerden, je nachdem, welches Vitamin fehlt.
Vitamin A (Retinol) gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Da es im Körper gespeichert wird, besteht bei übermäßiger Zufuhr die Gefahr der Überdosierung. Für die Aufnahme von Vitamin A ist ein intakter Fettstoffwechsel wichtig. Vitamin A wird dem Körper meist aus pflanzlichen Nahrungsmitteln in seiner Vorstufe, dem Provitamin A (Beta-Carotin) zugeführt. In der Leber wird dann Beta-Carotin in das eigentliche Vitamin A umgewandelt. Tierische Lebensmittel enthalten direkt Vitamin A.
Vitamin A (Retinol) gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Da es im Körper gespeichert wird, besteht bei übermäßiger Zufuhr die Gefahr der Überdosierung. Für die Aufnahme von Vitamin A ist ein intakter Fettstoffwechsel wichtig. Vitamin A wird dem Körper meist aus pflanzlichen Nahrungsmitteln in seiner Vorstufe, dem Provitamin A (Beta-Carotin) zugeführt. In der Leber wird dann Beta-Carotin in das eigentliche Vitamin A umgewandelt. Tierische Lebensmittel enthalten direkt Vitamin A. Der tägliche Bedarf beträgt bei Erwachsenen ca. 5000 - 8000 Internationale Einheiten (I.E.), eine I.E. entspricht 0,3 mg. Kinder benötigen etwas weniger, Schwangere und Stillende etwas mehr Vitamin A.
Provitamin A bzw. Vitamin A ist enthalten in :
- allen grünen Pflanzen, besonders in Grünkohl, Karotten, Spinat, Nüsslisalat, Rosenkohl, andere Kohlsorten, Broccoli, Kürbis, Chicorée, Sojabohnen und Sprossen, Mangold und Sellerie .
- Pfirsich, Aprikosen, Melonen, Papaya, Peperoni besonders gelb, orange und rotes Obst
- Aal, Thunfisch, Fischlebertran.
- Leber.
- Butter, Milch, Eigelb, Käse.
Vitamin A ist wichtig für :
- Sehfunktion, Sehen im Dunkeln.
- Haut, Nägel, Haare, Knochen und Zähne
- Wachstum bei Kindern.
- Wachstum und Aufbau von Haut und Schleimhäuten.
- Schutz vor Zellschädigungen durch Abfangen freier Radikale (antioxidative Wirkung).
Vitamin A-Mangel führt zu :
- Nachtblindheit.
- Trockener Bindehaut am Auge, Hornhauttrübung.
- Trockener Haut mit Verhornungen.
- Haarausfall.
- Wachstumsstörungen bei Kindern.
- bei Störungen der Fettaufnahme.
- bei chronischen Lebererkrankungen.
- bei extrem einseitiger Ernährung.
- Gute Nerven und geistige Frische.
- Appetit und Verdauung (Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel).
- Herzfunktion.
- Wundheilung.
- Schleimhautbildung.
- Kopfschmerzen.
- Appetitlosigkeit.
- Magenschmerzen.
- Verstopfung.
- Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen.
- den Abbau von Fett und Eiweiß, Erhaltung der Schleimhaut
- rissigen Lippen und Mundwinkeln.
- trockener, entzündeter Haut.
- brennenden und juckenden Augen.
- Lichtscheu.
- bei strengen einseitigen Diäten. wenn Sie die Lebensmittel nicht essen, die das entsprechende B-Vitamin enthalten.
- Gesamter Stoffwechsel
- Haut
- Reizleitung im Gehirn, starke Nerven
- Stoffwechsel, Wachstumsprozesse,
- Hormonbildung und Haarwuchs
- Eiweiss-Stoffwechsel, Leber-Stoffwechsel, Nerven, Bildung der Blutkörperchen,
- Wachstum, Immunsystem
- Appetitlosigkeit.
- Übelkeit, Brechreiz.
- entzündeter Mundschleimhaut.
- trockener Haut.
- Zellbildung und Zellteilung,
- Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark,
- alle Wachstumsprozesse, (besonders auch in der Schwangerschaft),
Vitamin B
7 essenzielle B-Vitamine zur Nahrungsergänzung
Die B-Vitamine sind bedeutend für den Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel und für die Erneuerung von Haut- und Nervenzellen. Da die B-Vitamine als essenzielle Vitamine vom menschlichen Körper nicht produziert werden können, ist eine regelmäßige Versorgung mit allen B-Vitaminen sinnvoll.
B-Vitamine sind hauptsächlich im Keim und in der Schale von Getreide zu finden, werden aber meist bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln entfernt. Polierter Reis, weißes Getreidemehl oder weißer Zucker enthalten praktisch keine B-Vitamine mehr.
Als man in Asien begann, den Reis zu schälen, trat plötzlich eine Krankheit auf, die man als „Beri-Beri“ bezeichnet. Es stellte sich jedoch heraus, dass man den Reis beim Schälen um seine vitalstoffreichsten Schichten beraubt hatte und Beri-Beri nichts anderes als ein Vitamin-B1-Mangel ist.
Empfehlenswert ist eine Nahrungsergänzung mit B-Vitaminen bei unausgewogener Ernährung und erhöhtem Vitalstoffbedarf durch Stress, nervliche Anspannung, Zigarettenkonsum, Reduktionsdiäten, während der Schwangerschaft, der Stillzeit und in der Wachstumsphase.
Alle B-Vitamine sind wasserlöslich, werden also bei Überdosierung mit dem Urin ausgeschieden. Die Funktionen der B-Vitamine im Körper hängen so eng zusammen, dass selten ein Mangel nur eines Vitamins dieser Gruppe auftritt.
Vitamin B1 (Thiamin)
trägt zur Energiegewinnung aus der Nahrung bei und ist erforderlich für die Funktionsfähigkeit des Nervensystems. Der tägliche Bedarf hängt von der Zusammensetzung der Nahrung ab. Kohlenhydrate und Alkohol erhöhen ihn, während fettreiche Kost den Bedarf senkt. Im Durchschnitt beträgt der Tagesbedarf 1-2mg. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird mehr Vitamin B1 benötigt.
Vitamin B1 ist enthalten in : ![]()
Hefe, Fleisch, Getreide, Weizenkeime, Schwarzwurzeln, Erbsen, RoteBeete (Randen) , rosenkohl, Kürbis, Lauch, Kartoffeln, Topinambur, Birnen.
Vitamin B1 ist notwendig für :
Vitamin B1-Mangel führt zu :
Vitamin B2
Vitamin B2 ist enthalten in :
Milch, Molke, Eier, Käse, Leber, Vollkorn, Leinsamen, Bierhefe, Sprossen, Grünkohl, Rosenkohl, Rote Beete (Randen), Kürbis, Birnen.
Vitamin B2 ist notwendig für :
Der tägliche Bedarf beträgt 1-2mg, in der Schwangerschaft etwas mehr. Ein Teil des Bedarfes wird von den Darmbakterien gebildet.
Vitamin B2-Mangel führt zu :
Vitamin B1- B2-Mangel tritt auf ![]()
Vitamin B3
Vitamin B3 ist enthalten in :
Fleisch, Leber, Fisch (Sardinen, Makrelen, Heilbutt), Erdnüsse, getrocknete Steinpilze, Rettich, Sprossen, Grünkohl, Topinambur.
Vitamin B3 ist notwendig für :
Vitamin B5 (Pantothensäure)
In sehr vielen Lebensmittel enthalten, Ein Mangel ist sehr selten.
Vitamin B5 ist notwendig für :
Vitamin B6
Vitamin B6 ist enthalten in :
Sojabohnen, Naturreis, Hirse, Lachs, Sardinen, Makrelen, Bananen, Walnüsse, Grün-, Rosenkohl, Rote Beete, (Randen), Zwiebeln, Sellerie, Pastinaken, Kürbis und Aepfel.
Vitamin B6 ist im Körper wichtig für den Eiweißstoffwechsel.
Zu den B-Vitaminen gehören auch Vitamin B12, Folsäure, Nikotinamid und Dexpanthenol.
Vitamin B6 ist notwendig für :
Folsäure (Vitamin B9)
Vitamin B9 ist enthalten in :
Bierhefe, Leber, Nüsse, Endivien, Fenchel, Eier, Spinat, Erbsen, Gurken, Tomaten, Erdbeeren, Orangen, Mandarinen, Kirschen, Trauben, Vollkorn und Milchprodukte.
Vitamin B9 ist notwendig für :
- Gesamtes Nervensystem,
- Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark,
- Soffwechsel im Gehirn, Seelisches Wohlbefinden.
Vitamin B12 (Cobalamin)
Vitamin B12 ist enthalten in :
Fleisch, Fisch (Makrelen, Heringe, Forellen, Lachs), Käse (Camenbert), Alfalfa-Sprossen, Lauch.
Vitamin B12 ist notwendig für :


