Be-Wusst-Sein:
Was ist Positives Denken?
Alles, was ist, sind materialisierte Vorstellungen, gedachte Tatsachen, verwirklichte Gedankenbilder.
Erst wenn etwas gedacht ist, kann es in Erscheinung treten. Materie ist nur eine unterschiedliche Erscheinungsform von Energie. Gedanken bewegen und gestalten Energie. Energie kann auch nicht verloren gehen, sie kann nur ihre Erscheinungsform wechseln.
Somit ist jeder Gedanke eine Schöpfung und muss verwirklicht werden.
Probleme sind Aufgaben. Eine Aufgabe zu lösen ist immer dann, wenn sie sich mir stellt. Der nächste Augenblick bringt eine neue Aufgabe.
Löse ich eine Aufgabe nicht, versuche ich dem Problem auszuweichen, zwinge ich das Schicksal nur dazu, die Lektion zu wiederholen, allerdings zu einer Zeit, die mir vielleicht nicht so gut passt, und in einer Form, die mir vielleicht gar nicht gefällt.
Positiv denken heisst daher nur, zu erkennen, dass alles, was ist, mir dienen und helfen will, auch «und» gerade wenn es unangenehm oder schmerzhaft ist. Alles ist daher gut, und es gibt das sogenannt Negative gar nicht, sondern es ist das unangenehme Gute, das ich not-wendig gemacht habe.
Zum positiven Denken gehört auch regelmässige Psychohygiene. Das heisst, mich morgens mental auf den Tag vorzubereiten, mich während des Tages immer wieder auszurichten auf das eine Bewusstsein. Abends zu kontrollieren, ob und wie weit es mir gelungen ist, mich richtig zu verhalten, und mental umzuerleben, wo es mir noch nicht optimal gelungen ist.
So bereinige ich meine Gedankenenergien, bevor sie als Schicksal in Erscheinung treten.
Misserfolge sind immer ein Zwischenergebnis auf dem Weg zum Erfolg.
Alles was ich denken kann, kann ich auch erreichen.
Ein Gedanke, der im Bewusstsein festgehalten wird, zieht gleiche oder ähnliche Kräfte an und konzentriert sie zu einem Gedankenkomplex.
Wenn wir zurückblicken, erkennen wir, dass alle unsere Wünsche in Erfüllung geganen sind, die wir lange genug in unserem Bewusstsein festgehalten haben.
Das gleiche gilt leider auch für negative Wünsche.
Hier helfen nur Gedankendisziplin und regelmässige Psychohygiene, bei der unerwünschte Gedanken sofort in erwünschte Gedanken umgewandelt werden, bevor sie sich als Schicksal manifestieren.

